Hörgeräteversorgung

 

 

 

Hören...

 

ist ein Sinn zur Wahrnehmung unserer Umwelt. Durch ihn können wir kommunizieren und nicht zuletzt lebensrettende akustische Warnsignale aufnehmen. Nicht richtig hören können bedeutet daher gerade auf der sozialen und emotionalen Ebene auf ein großes Stück Lebensqualität zu verzichten.

 

Im Kleinkind- und Kindesalter bringt schlechtes oder nicht Hören eine verlangsamte oder gar fehlende Sprachentwicklung mit sich. Kann das geschädigte Gehör nicht mehr geheilt werden, sollte man es mit Hörgeräten unterstützen, um damit die bestehende Hörstörung auszugleichen. Die Hör- und Kommunikationsmöglichkeiten verbessern sich deutlich, verloren geglaubte Hörerlebnisse werden wieder möglich, das Leben gestaltet sich facettenreicher. Die Gefahr einer sozialen Isolation wird gebannt.

 

Sollten Sie das Gefühl haben, die Welt um sich herum nicht mehr richtig hören zu können, sprechen Sie mich - Ihren HNO-Facharzt - an. In Kooperation mit kompetenten Hörgerätespezialisten prüfen wir, ob ein Hörgerät auch Ihnen zu besserem Hören verhelfen kann.  

 

 

Hörgeräteversorgung Schritt für Schritt

 

Wird bei einer Untersuchung festgestellt, dass bei Ihnen eine Hörstörung vorliegt, führen wir in einem zweiten Schritt eine so genannte sprachaudiometrische Untersuchung durch, um Ihr Sprachverständnis zu untersuchen. Denn ein herausragendes Merkmal des Hörorgans ist nicht nur die einfache Aufnahme von Tönen, sondern auch die Verarbeitung von komplexen akustischen Informationen, aus denen unsere Sprache zusammengesetzt ist. Mittels der Sprachaudiometrie lässt sich überprüfen, wie viele der im Test angebotenen ein- und mehrsilbigen Wörter von Ihnen nicht nur gehört, sondern auch verstanden werden können. Letztlich gibt diese Untersuchung Auskunft darüber, ob eine Hörgeräteversorgung für Sie von Nutzen sein wird.

 

Basierend auf den Ergebnissen der Audiometrie empfiehlt unser Hörgerätespezialist nun ein passendes Gerät.

 

Hörgeräte lassen sich hauptsächlich in zwei Kategorien einteilen: Im-Ohr(IO)-Geräte und Hinter-dem-Ohr(HdO)-Geräte.

 

Um das Gerät perfekt an Ihre Ohrform anpassen zu können, wird ein Ohrabdruck gefertigt. Die Erstellung dieses Abdrucks dauert etwa fünf Minuten und ist schmerzfrei.

 

Die in der Audiometrie ermittelten akustischen Kenndaten sowie Ihr persönliches Hörempfinden stellen die Grundlage für die exakte Anpassung des Hörgerätes dar. Dieses wird so eingestellt, dass Ihr Hördefizit entsprechend Ihrem Resthören optimal ausgeglichen wird. Verschiedene akustische Parameter wie Lautstärke, Rückkopplungsunterdrückung oder die verschiedenen Hörprogramme stehen dabei im Mittelpunkt. Die erfolgreiche Anpassung Ihres Hörgerätes wird schließlich mittels diverser Messungen kontrolliert und die richtige Handhabung eingeübt.

 

 

 

Hören neu erleben

 

Die ersten Tage mit Ihrem Hörgerät werden aufregend für Sie sein. Längst verloren geglaubte Hörsituationen, wie z. B. Vogelgezwitscher oder das Zirpen der Grillen im Sommer, können Sie jetzt wieder genießen. Beachten Sie dabei jedoch, dass nur ein regelmäßiges Tragen des Gerätes zum gewünschten Erfolg führen kann!

 

Wenn Sie sich an Ihr Gerät gewöhnt haben, vereinbaren Sie einen Nachsorgetermin in der Praxis. Hier überprüfen wir nochmals ihr Hörvermögen, die Passform Ihres Geräts sowie Ihre ganz individuelle Zufriedenheit.

 

 

Sollten Sie weitere Fragen zu der Hörgeräteversorgung haben, stehen Ihnen mein Team und ich jederzeit gerne zur Verfügung!

 

 

 

 

 

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Wir suchen eine Arzthelferin für ca. 15 Std. wöchentlich.


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Praxis-Team Dr. (Uni. Padua) Eike Müller · HNO Oberursel
Nassauerstr. 10 · 61440 Oberursel
Tel. 06171-584300 · termin@hno-oberursel.de

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